Heilerfolg von Fibie

Ich bin die Fibie (Phoebe), ich bin ca. 2 Jahre alt und bin auf der Straße in Griechenland geboren und möchte meine Geschichte erzählen, also nehmt Euch ein bisschen Zeit!
Ich wurde vor einer Schule gefunden, wo mich dann 5 Monate eine nette Familie als Pflege aufgenommen hat. Vor der Schule wurde ich leider immer getreten, weil ich einfach die Nähe der Menschen gesucht habe.
In der Pflegefamilie, war ein alter kranker Mann mit dem habe ich gerne geschmust und wir haben uns gegenseitig Mut gegeben.
Ich war auch öfter beim Tierarzt in Griechenland, wo ich immer gepiekst worden bin, für Impfungen, Blutabnahme und Kastration. Man hatte festgestellt das ich Ehrlichiose habe, dass ist eine Mittelmeerkrankheit die von der Zecke übertragen wird, aber zum Glück heilbar, habe dafür Medikamente bekommen, für 4 Wochen.
Sonst war ich eine glückliche und gesunde Hündin.

An einem Tag ist mein Pflegefrauchen mit zwei anderen Hunden weggefahren, ich sollte eigentlich im Haus bleiben, aber habe mich rausgemogelt und bin dem Auto hinterher gelaufen. Natürlich war das Auto schneller als ich, so dass ich mich verlaufen habe. 1 Woche bin ich rumgeirrt, bis man mich gefunden hatte. Ich war in der Zeit sehr dünn geworden, wog mal über 8 kg, war ein bisschen moppelig, aber ich hatte nicht viel Futter gefunden, sonst ging es mir soweit gut. Viel Futter hatte ich bei der Pflegefamilie nicht mehr bekommen, weil es hieß bald Abschied nehmen.

Kurz vor der Abreise ging es noch mal zum Tierarzt und hat mich noch mal durchgecheckt, da ich einen kleinen Schnupfen hatte, weil die Nächte draußen waren ein bisschen kalt.

Dann ging meine große Reise los, ich wurde mit dem Auto zum Flughafen gebracht. Am Flughafen habe ich so eine komische Paste bekommen und ich wurde sehr müde. Ich wurde in eine kleine Katzentasche getan und dann ging es ab ins Flugzeug (als Handgepäck). Ich fühlte mich überhaupt nicht wohl und mir wurde auch ganz komisch. In Deutschland am Flughafen angekommen 03.04.2015, wurde ich von einer netten Frau aus der Tasche befreit. Ich hatte so komische Zuckungen auf einmal und war noch sehr sehr müde.

Bei der netten Frau, meine neue Pflegemami, lernte ich ihre zwei Hunde kennen und ein paar Katzen. Die Zuckungen, waren sehr unangenehm, so dass ich nicht schlafen konnte. Meine neue Pflegemami ist mit mir am nächsten Tag zu einer Tierheilpraktikerin gefahren, weil es war Ostern und kein Tierarzt hatte auf. Da ich nur rum geschrieen habe und nicht zum schlafen kam. Die Tierheilpraktikerin vermutete Staupe oder eine Schädigung am Zentralen Nervensystem. Ich bekam so kleine Kügelchen in der Hoffnung, dass es besser würde bis Dienstag, wo dann die Tierärzte auf haben. Leider wurde es nur minimal besser, aber ich konnte immer noch nicht schlafen. Ostersonntag ist das Pflegefrauchen mit der Tierheilpraktikerin zu einem Nottierarzt gefahren. Ich wurde an der Hüfte geröntgt und untersucht, aber die Tierärztin konnte so auch nichts feststellen, was mit mir los ist. Habe eine Spritze bekommen, aber diese Hilf mir leider nicht.
Ich zuckte immer noch sehr stark und schnell, rechter Hinterlauf und linker Vorderlauf. Mein Pflegefrauchen war sehr lieb zum mir und hat sich sehr große Sorgen gemacht. Ich habe nur Minutenweise geschlafen und wurde schreiend immer wieder wach.
Mein Pflegefrauchen wollte zu einem Spezialisten nach Köln, aber alle waren auf einem Kongress in dieser Woche. Mein Pflegefrauchen konnte wegen mir kaum schlafen. Der Verein worüber ich kam, dachte mein Pflegefrauchen übertreibt und sagten ihr ich sei gesund. Das war und bin ich leider nicht.
Ich wurde noch einem anderen Tierarzt vorgestellt, nach Aussage des Vereins, sollte er sich mit Neurologischen Problemen auskennen, dies tat er leider nicht. Es gab Streitereien mit dem Verein, so dass ich am folgenden Freitag abgeholt wurde und nach Hamburg kam, von der Nähe Köln/Bonn. Leider ging es mir in Hamburg nicht besser, wurde dort auch mehreren Tierärzten vorgestellt, die alle nicht wussten was ich habe und es wurden nur Vermutungen aufgestellt, von Staupe bis hin zum Trauma. Leider konnte mir niemand helfen und die Pflegemami war so mit mir überfordert, dass sie mir alle zwei Stunden so ein komisches Mittel gab (Diazepam und einmal am Tag ein Epileptikum), dass ich ruhig bin. Daraufhin suchte der Verein wieder für mich eine kompetente Pflege oder Endstelle. Sie fanden in der schnelle niemanden, so dass ich kurz vor der Euthanasie stand. Die Tierheilpraktikerin die mich am Anfang gesehen hat, wurde Bescheid gegeben und sie hat sich mit dem Verein in Verbindung gesetzt. Sonntag den 19.04.2014 wurde ich nach Osnabrück gebracht von dort aus nach Remscheid, wo mich Melanie (Tierheilpraktikerin) entgegen nahm und brachte mich zu sich Nachhause (Hennef bei Bonn). Hätte Melanie mich nicht genommen, wäre ich an dem Samstag davor eingeschläfert worden. Ich war total benebelt von dem Diazepam, so dass ich nur wackelnd, den großen Garten begutachten konnte. Ich habe dann erstmal was getrunken und gefressen. Melanie brachte mich in ein Zimmer, was nur für mich ist und tat mich in meine große Schlafbox. Da schlief ich erstmal 2 Stunden, Melanie hat immer nach mir gesehen und wir haben sehr viel gekuschelt in der Sonne. Dann kam mein erstes Pflegefrauchen vorbei und die Freude war groß, ich war einigermaßen wach und fing an zu spielen im Garten. Dann war ich wieder müde und ich wurde in meine Schlafbox gebracht. Ich schlief viel, quengelt zwar zwischendurch, weil mir das Zucken auf den Keks ging, aber ich fühlte mich wohl.
Am nächsten Tag wurde ich von Melanie untersucht, hab Spritzen bekommen (B12, Homöopathische Mittel). Das Zucken wurde langsamer, aber auch wieder Stärker, man nennt das Erstverschlimmerung, so das ich in der Nacht die erste Diazepam von ihr bekam und jeder Tag das Epileptikum, was Melanie nicht verstand. Die Nacht habe ich dann gut überstanden, aber die Erstverschlimmerung hielt 2 Tage an. Für mich nicht so toll, aber Melanie meint, danach geht es mir besser. Melanie telefonierte mit der Tierärztin die die ganzen Mittel mit gegeben hat und besprach mit Melanie, das Epileptikum abzusetzten, weil Melanie den Sinn nicht verstand, da ich keine epileptische Anfälle hatte und vorbeugend, es nur unnötig auf meine Leber und Nieren geht. Melanie gab mir auch nur eine Diazepam in der Nacht wo es mir nicht so ging, sonst bekomm ich nur homöopathische Mittel. Ich schlief viel und quengelte oft, so das Melanie am Anfang alle 3-4 Stunden in der Nacht mit mir raus musste, weil ich sag lautstark Bescheid. Die erste Woche habe ich von meiner Umwelt nicht viel war genommen und die Hunde von Melanie waren und sind mir noch zuviel, so dass ich von ihnen getrennt bin, außer von Sunny und Bruni, weil das ruhige Hunde sind. Nach einer Woche fing ich auch an im Garten zu spielen und fordere, Melanie und ihren Mann zum spielen auf. Manchmal weiß ich noch nicht, dass Spaß nicht ernst werden soll, aber ich lerne. Melanie geht seit einer Woche min. 2 km spazieren und da lerne ich immer neue Menschen und Hunde kennen, die Hunde interessieren mich nicht so, außer sie sind zu aufdringlich, dann sag ich Bescheid. Menschen finde ich viel interessanter und hole mir immer meine Schmuseeinheiten ab.

Am 26.04.2015 war zwei nette Damen bei Melanie, zwei Physiotherapeutinnen, sie schaute mich an und schlugen Melanie vor, noch mal Blut abzunehmen und auf Staupe und Mittelmeerkrankheiten zu testen und zu einem Spezialisten zu fahren. Mein Zucken war bis dahin schon einiges besser geworden, langsamer. Die zwei netten Damen, sagten auch ich brauchen Gangschule, dass macht Melanie auch immer mit mir und es macht mir Spaß.

Am 26.04.2015 kam mein erstes Pflegefrauchen vorbei und wir gingen in die Praxis von Melanie, wo sie mir dann Blut abnahm. Die Ergebnisse, alle Mittelmeerkrankheiten sind negativ, einige Leber und Nierenwerte sind erhöht, durch dass Diazepam und Epileptikum, Staupe Titer ist positiv aber gering, so das es von den Impfungen sein kann. Die Blutwerte gehen aber langsam zurück, weil ein Tierarzt wo mein erstes Pflegefrauchen war, schon ein Test gemacht hatte und dieser hatte den verdachte auf Babesia, was aber negativ aus fiel.

Am 1.05.2015 untersuchte mich Melanie wieder, weil sie am Anfang einen komischen Knubbel bei mir an meiner Rute bemerkt hatte. Sie dachte es wäre vielleicht eine alte Narbe, aber wo sie genau hinschaute, erschrak sie. Es war eine verklebte dicke Kruste. Melanie rasierte sie Stelle frei, weichte die Kruste auf und machte sie ab. Es blutete und an einer Stelle kam alter Eiter heraus (tat auch ein bisschen weh, aber ich war tapfer). Melanie machte es sauber, tat ein komisches Spray drauf und Salbe. Ich hatte dann einen dicken Verband an meiner Rute. Er hielt leider nur eine Nacht, aber die Wunde sah soweit gut aus, dass es offenen bleiben konnte, weil ich bin brav und gehe auch nicht dran.

Am 04.05.2015 fuhr Melanie mit mir zu ihrer Tierärztin um die Rute kontrollieren zulassen, weil Melanie Angst hatte, dass dort was Schlimmeres ist. Melanie hat mich aber gut verarztet, dass es schön abheilt (es war wohl eine alte Verletzung gewesen). Die Tierärztin hat mich auch untersucht, war ganz lieb zu mir. Die Tierärztin, glaubt nicht an Staupe, aber Melanie soll Vaginal einen Abstrich machen und ins Labor schicken um sicher zu sein. Sie meinte auch zum Neurologen brauchen wir nicht fahren, weil ich zu schnell Fortschritte mache und deswegen geht sie auch von einer nervösen Staupe nicht aus (Staupe ist ein Virus, ein Abkömmling vom Menschlichen Maservirus). Der Neurologe ist teuer und kann mir auch nicht richtig weiterhelfen und das Risiko der Narkose für das MRT ist zu groß (Das Geld für das MRT hat auch der Verein nicht einfach mal so). Sie denkt durch die Sedierung fürs Flugzeug, habe ich jetzt diese Probleme, dass ich diesen so genannten MDR 1 Gendefekt habe (Störung der Blut-Hirnschranke im Gehrin, haben einige bestimmte Rassen, da man bei mir aber nicht weiß, was ich für Eltern habe, kann ich dies vererbt bekommen haben). Melanie soll mit mir weiter die Übungen machen, spazieren gehen, dass meine Muskel wieder aufgebaut werden, weil davon hatte ich nicht mehr viel, weil bei der Ankunft in Deutschland wog ich nur 5,5 kg. Mittlerweile wiege ich jetzt 7 kg, aber Melanie muss jetzt aufpassen, dass ich nicht zuviel zunehme, weil durch die Zuckungen, zu viel Gewicht nicht gut ist. Ich fresse aber so gerne, Melanie nennt mich liebevoll kleine Fressmaschine.

Am 06.05.2015 hat Melanie einen Abstrich von mir Vaginal genommen und ins Labor geschickt. Ergebnis auf Staupe negativ!

Mir geht es hier sehr gut, meine Zuckungen werden jeden Tag minimal langsamer, meine Muskeln kommen langsam. Mich stören die Zuckungen nicht mehr so schlimm, dass ich nicht mehr soviel quengel und ich einige Nächte jetzt 7 Stunden durch schlafe, ohne Melanie zu wecken. Habe seit der Erstverschlimmerung bei ihr nur eine Diazepam bekommen, seit dem nichts mehr.

Melanie hat einige Video von mir gemacht, vom Anfang wo ich den zweiten Tag bei meiner ersten Pflegemami war bis hin zu meinen Fortschritten. Ich bin auch manchmal Frech, aber auch ganz lieb, so dass mich jeder total süß findet. Bei Melanie kann mich auf Dauer leider nicht bleiben, weil sie hat schon 4 Hunde und 2 Katzen, ein paar Hühner sind auch noch da. Ich darf aber so lange bleiben, bis ich soweit gesund bin. Es wird wohl eine leichte Behinderung zurückbleiben, mal sehen was die Zeit bringt, aber ich kämpfe und brauche Zeit.

Mit dieser Geschichte möchte ich Euch zeigen, dass viele solche Hunde wie ich, kämpfen und es auch schaffen, wenn die Menschen uns helfen.

 

Drückt mir die Daumen, dass nicht viel zurück bleibt und ich damit gut Leben kann. In Zukunft muss meine neue Familie aufpassen, mit Medikamenten, Wurmkuren, Flohmittel und Narkosen (wenn ich mal eine brauchen sollte), dass ich keine Rückfall bekomme.

Ich habe soviel Lebensfreude und Spaß, dass ich traurig wäre, wenn ich jetzt im Hundehimmel wäre. Ich bin noch jung, eine Kämpferin und ich werde es schaffen.

 

 

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Melanie Rudolph

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